Eine weltweite Lösung für eine sichere Zukunft?

Ich sehe Agnihotra nach der Methode von Potdar Saheb entwickelt und Vasant Paranjpé gelehrt als beste Möglichkeit den akuten Auswirkungen von rund 250 Jahren Industrialisierung und daraus resultierend Umweltverschmutzung global effizient und nachhaltig zu entgegnen. Dafür wurde die Website homagui.de ersonnen.

Es kann keine Umkehr von diesem Anliegen geben, so wie Jahrtausende von Qualen, Tränen und Opfern, aber auch Glauben, Hoffnung und Gebete nicht weniger bewirkt haben, außer Gewissensfragen zu vertuschen und ein paar Leuten ordentlich Reichtum beschert haben.

Bis nun abermals und womöglich letztmalig schwere Krisen die globale Gemeinschaft der Menschheit erschüttern?

Es gibt umfassende Möglichkeiten der weiterentwickelten wissenschaftlichen Forschung wie gewissenhaften Prüfung, aber auch vielfältig entwickelte Kommunikationsmittel und -formen im Sinne von Dialog und Wissenstransfer.

Für mich als einzelne Person mag das, was notwendig erscheint und anliegt, nicht leistbar sein im Sinne von Einspruch und Aktion. Es geht hier schließlich nicht um eine Innovation als Ergebnis einer Erfindung, welche sich monetär verwerten und maximal ausbeuten ließe. Schon gar nicht im Anliegen von Individualinteressen, elitärer Verbünde oder eben Gemeinschaften. Dies wurde mit Beginn der Bekanntgabe dieser Anwendungen um 1974 konkret ausgeschlossen.

Diese wird einzig und allein als eine Möglichkeit von Handlungsabläufen aufgezeigt, die vor rund 3000 Jahren im Rigveda dargelegt wie im Atharvaveda aufgezeichnet wurde. Und welche schließlich 1963 als Lösung für das aktuelle Zeitalter in verkürzter Form herausgearbeitet worden ist. Doch stehen konkrete Quellenangaben dieser ihr zugrunde liegenden vedischen Aufzeichnungen bislang aus.

Yajnyas: Homa Therapie im Widerspruch zur Gegenwart?

Im Angesicht von Fragestellungen zu Philosophie von Ethik und Humanismus im Kontext von Homa Therapie in Reflexion zur irdischen Geschichte.

Es folgen persönlichen Ansichten wie Überlegungen aus der Übersicht, welche sich mir im Laufe der letzten Jahrzehnte seit etwa 1979 eröffnet haben.

Dies sind Sichtweisen auf Angelegenheiten, die mich in irdischen wie humanistischen Fragen in Bezug zu den Homa Anwendungen wiederholt beschäftigen und seit meiner Ausbildung 1989 – 1992 zu vielen weiteren Überlegungen geführt haben.

Es gilt anzunehmen, dass derlei Erwägungen schon bei der Herausarbeitung dieser einfach anzuwendenden Abläufe durch Potdar Saheb[1] und Gajanan Rajimwale erfolgt sind.

Einleitend zu meinen Ausführungen stelle ich die Botschaft von Vasant Paranjpé vom Juni 2004 voran, diese abrufbar unter http://www.worldpeaceproject.info/homatherapie-botschaft-2/, die wiederholt wie unmissverständlich als eindeutiger Aufruf zum akuten weltweiten Handeln zu verstehen sind.

Dennoch meinerseits kurzgefasst: Unter gegebenen Umständen, wie dem Handel mit lebensbedrohlichen wie dem Leben entgegengestellten Gütern und des weiteren der umfassenden Ausbeutung aller irdischer wie tierischer als auch menschlicher Kapazitäten, sind die Anwendungen des Homa Yajnya in Gemeinschaften mit derlei Geschehen nicht in Einklang zu bringen.

Sie kommen einer Missachtung dessen gleich, was ich Universelle Hoheit benennen möchte. Was Leute jedoch im Privaten tun, ist deren eigene Angelegenheit. Universelle Hoheit ist aus meiner Sicht Ausdruck dessen, was aus einer jeden Evolution hervorgeht, die weitere Entwicklungsschritte im Zuge der Transformation von materiellen Sichtweisen erlangt. Dies ist ein fortlaufende Prozess, über alle Zeiten hinweg bestehend. Doch das tut hier nichts weiter zur Sache und ist nur eine ergänzende Anmerkung von mir unter Betrachtung meiner persönlichen Sichtweise zum Leben und dem Geschehen von Evolution, Bestand wie Metaphysik (?), basierend auf elektromagnetischen wie elektrochemischen Abläufen im Ausdruck von Raum, Zeit und Materie, sowie Licht und Ausdehnung.

Geschichtliches

Die Folgen für die Gegenwart.

Die Veden sind als eine der vier Wurzeln irdischer Glaubenssysteme[2] zu betrachten, die mit dem Anspruch zur Lösung der Fragen der Welt, zum Leben in dieser und Ursprung all dessen angetreten sind. Deswegen bezeichne ich sie auch als Universelle Verfassung der Schöpfung (wobei ich mich zur Evolutionslehre bekenne). Oder ganz einfach Handbuch Erde für Planeten, die über eine fortgeschrittene Evolution von Spezies mit kognitiven Fähigkeiten verfügen.

Inwieweit diese Aufzeichnungen, die durch sogenannte Seher, bzw. Hörende, im vedischen Rishis genannt, also einem Medium aufgezeichnet oder vom Vater zum Sohn und von der Mutter zur Tochter weitergegeben wurden, kann gewiss kaum noch zu Genüge geklärt werden. Denn damit sind natürlich auch Einflussnahme und Auslegungen infolge von Interessen und Anliegen verbunden, die nicht weniger wesentlich zur gegenwärtigen Staatenbildung mit Rechtswesen wie ethischen Betrachtungsweisen wie Philosophien und Glaubensbekenntnissen beigetragen haben. Seien dies die Einflüsse der ayurvedischen Medizin auf Hippokrates oder einfach nur Mitgefühl als Ausdruck von Menschlichkeit. Und ohnehin wie die Wege der Seidenstraßenrouten nicht nur zum Austausch von Waren dienten, sondern auch zum interkulturellem Wissenstransfer beigetragen haben.

Die Veden sind nicht der Hinduismus. Betrachtet man das Kastenwesen und die Folgen daraus, welche zum Nachteil einzelner Gemeinschaften aber im Grunde der Hälfte der Menschheit, nämlich das des weiblichen Merkmals angewendet wurden, erscheinen einige Fragen zur Gegenwart wie des Ursprungs der patriarchalen Vorherrschaft geklärt. Doch die Veden scheinen hier auch nicht der Ursprung dessen zu sein.

Sie dürften sich eher als eine der ältesten, wie anspruchsvollsten Erläuterungen zur Lebensorganisation erweisen, welche unter Berücksichtigung naturverbundener Aspekte zu sehen sind. Und so weisen diese womöglich auf Lösungen hin, die von den aktuellen Wissenschaften in vielerlei Hinsicht womöglich gerade erst erschlossen wie erkannt werden, wenn sie sich nicht inzwischen als falsch und überholt erwiesen haben, sofern sich solche Fragen überhaupt noch stellen.

Sie sind, wie eine Vielzahl von Persönlichkeiten hervorgehoben haben, von Ashoka bis Gandhi[3] an Selbstlosigkeit und absoluter Friedfertigkeit, aus sich selbst heraus wie gegenüber allen anderen Lebensformen, gekoppelt. Diese Grundeinstellung wird Ahimsa genannt.

Dies erkannte Gautama Siddhartha ebenso, welchen ich als Reformator der vedischen Philosophie betrachte. Jener hat die Yajnyas unterbunden und verdrängt, weil zu dessen Zeit diese heiligen Anwendungen des Feueropfers durch tierische und menschliche Fleisch- und Blutopfer missbraucht wurden. Die Tempel, in denen dieser Missbrauch geschah, wurden niedergerissen. Bis auf wenige, die sich teilweise bis heute erhalten haben, jedoch nur noch Erinnerungen an die alten Yajnyas pflegen, dann schließlich in Form von Öllampen oder z. B. in Pujas Ausdruck finden.

Es geht hierbei jetzt auch nicht um weitere Ausführungen über Erzählungen von Legenden wie der Mahabarata, Baghavad Gita oder vieler anderer, welche Ausdruck der Verherrlichung einzelner Individuen wiedergeben, aber auch derer Kämpfe „des Guten gegen das Böse“ oder „von Menschen gegen die Götter“ und anders herum sind. Und womöglich doch nur einfach einem dämonischen Aberglauben aus Unwissen entstammten, der sich gegen Menschen richtete. Genauso deuten sich auch Hinweise auf Kriege an, die schon vor langer Zeit stattgefunden haben und auf geschichtliche Ereignisse und Entwicklungen hindeuten, die nicht (mehr) bekannt sind. Und deren Auswirkungen meines Erachtens viel größer sind, sodass sie bis in die Gegenwart Auswirkungen haben und wir uns das kaum vorzustellen vermögen.

Die Überwindung dieser Grausamkeiten fanden Ausdruck in der Läuterung weiser „Herrscher“, denen das Wohl derer ihr unterstellten Gemeinschaften als Vorbild ein Anliegen bzw. Bestreben war. Weil erkannt wurde, das sozial stabile Lebensgemeinschaften nicht nur Ausdruck von Nahrung und Unterkunft sind, sondern eben auch Folge von Gesundheit, Kultur und schließlich Weisheit durch Bildung entstammen, welche den Menschen zugewandt sein muss.

Bedauerlicherweise waren Wettbewerb aus Barbarei wie Raub, Sklaventum und Brandschatzung vielfach verbreitet. Also musste man Vorkehrungen treffen, um sich gegen gewalttätige Eroberer zur Wehr zu setzen zu können. Wo dies nicht geschah, vermag auch heutzutage noch ein Schleier „traumatisierter Energie“ an den Orten dieser Verbrechen vorliegen.

Im Übrigen sei auch hier erneut an die Folgen des Dritten Reiches in den Jahren 1933 bis 1945 erinnert. Aber insbesondere damit verbunden an den Missbrauch des Symbols der Sonne, welches auch als das des Glücks (im Leben) oder einfach als Rad der Elemente Ausdruck findet und das seit Ewigkeiten. Welches auch als Swastika bekannt ist und schließlich als Hakenkreuz missbraucht wurde: Die Umkehr dieser Symbolik durch die Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit der Ideologie der Nazidiktatur. Aber schließlich dann auch noch Dämonisierung durch das Verbot im Ausdruck von Gesetzen erfährt, nicht nur des deutschen Staates, was zwar verständlich erscheint, doch was bedeutet dies unter Betrachtung ursprünglich zugrunde liegenden Aspekte?

Es bedarf vielmehr der weiterführenden Aufklärung dieser speziellen Geschichte und Hintergründe und das schließt auch die Untersuchung jener nicht aus, derer Vorteilnahme weltweit wirtschaftliche Interessen zugrunde lagen und in deren Zuge ganze Volksgemeinschaften enteignet und schließlich dem Tode zugeführt wurden.

Das sind Folgen von Missbrauch durch Auslegung, Vorteilnahme und Unterschlagung, von Ideologien der Selbstgerechtigkeit und dies zugunsten einzelner Individualinteressen und derer Überhöhung.

Womit ich an den Punkten wäre, auf diese ich hinzuweisen gedenke.

Die Bedingungen für die Anwendung der Yajyna Feuer Heilkunde sind denkbar einfach.

  • Der Raum bzw. die Orte, wo diese stattfinden, sind von Frieden und Gewaltlosigkeit gekennzeichnet, so wie die verwendeten Zutaten diesem Qualitätsanspruch entsprechen.
  • Genauso wie die ausführenden praktizierenden Anwender*innen, Yajynis oder auch Agnihotris genannt, sich neutral zu konfessionellen Überzeugungen und Bekenntnissen zu verhalten haben.
  • Gemeinschaften, denen Handel zugrunde liegt, deren Waren Ausdruck gegen Wertschätzung, Achtsamkeit und vernünftigen Umgang mit den gegebenen Ressourcen sind, gehören von den Anwendungen der alten Rigveda ausgeschlossen.

Betrachten wir die vorherigen Absätze als Haftungsausschluss und beziehen nun die Gegenwart mit ein.

  • Diese Welt hat in vielerlei Hinsicht aktuell kaum Gemeinschaften hervorgebracht, die grundsätzlich friedfertig wie pragmatisch, also frei von Dogmen sowie aufrichtig als auch ehrlich bestrebt sind und daraus in Symbiose mit dem Lebensraum, gleichberechtigt und achtsam mit allen in ihr befindlichen Lebensformen zu existieren.
  • Die Bedrohung durch die Zerstörung des irdischen Lebensraums aus den Folgen der Verschwendung von Ressourcen bzw. derer unsachgemäßen Verwendung durch die Industrialisierung ist, wie vielfach bekannt sein dürfte an einem Punkt, an dem sich die Frage des Zeitpunkts der Umkehr dieser Entwicklungen nicht mehr stellt. Die Folgen der Schäden finden Ausdruck in der Verrohung von Mensch und Tier. Doch den Menschen selbst liegt damit nicht nur die fragwürdige Verherrlichung wie Beschreibung und Darstellung von Gewalt zugrunde, sondern letztlich allen die mentalen wie körperlichen Folgen aus mangelhafter Nahrung und Lebensumständen, die vielfach vom rücksichtslosem Wettbewerb wie Ausbeutung und von unverbindlichen Versprechen geprägt sind.
  • So betrachte man auch die Wirkung von Yajnyas, deren Zutaten ethisch zweifelhaften Ursprung haben. Dazu fand ich vor geraumer Zeit die Erläuterung eines Krishna Gelehrten[4] zu vegan-vegetarischer Kost wie er es nennt. Einfach aus dem Sachverhalt heraus, dass dieser Mensch Milch und Milchprodukte liebt. Solange diese eben von Kühen stammen, die in artgerechter Weise ohne Schlachtung friedlich in deren Dasein verweilen können. Meine Nachforschungen dazu haben ergeben, dass so eine Tierhaltung unter den gegebenen Anforderungen der aktuell praktizierten Marktwirtschaft nicht bzw. kaum möglich ist. Und das alleine infolge von EU Richtlinien. Mal ehrlich, die Regeln, die von der EU zur Haltung, und damit meine ich z. B. die Markierung der Tiere mit Ohrmarken, sind mir so etwas von ein Dorn im Auge. Und die Enthornung von Kühen soll zwar nur in Ausnahmefällen gestattet sein. Sie ist also beschränkt, sofern meine Recherchen dazu nicht falsch sind. Doch was nützt es, wenn dies dennoch massenhaft missachtet wird, auch weil sich die geschundenen Kreaturen ob ihrer Lebensumstände zur Wehr setzen?!

Zusammengefasst

  • Der Lebensraum dieser Welt befindet sich in größter Gefahr. Der Moment eines Kollapses der irdischen Lebenserhaltungssysteme, also Klima, Gewässer und schließlich Agrarflächen scheint sich abzuzeichnen. Jedoch ist eine exakte Bestimmung dieses „explosiven“ Zeitpunktes der Natur aus verschiedenen Aspekten nicht möglich, weil Zusammenhänge nur unzureichend geklärt sind. Sie verdichten sich erst seit neuerem. Wenn dieser Zeitpunkt jedoch erreicht ist, könnte auch der massive Einsatz von Homa Yajnyas womöglich kaum mehr Veränderungen mit sich bringen. Vielmehr dürfte die Folge sein, dass ganze Landstriche bis auf einige wenige bewohnbar sind. Diese werden sich jeweils auf das obere und untere mittlere Drittel der jeweiligen Welthalbkugel beschränken. An den Polen ist ohnehin nichts zu holen und am Äquator dürfte dann weitgehend, wie ohnehin schon, Dürre herrschen.
  • Die irdischen Gemeinschaften haben sich um Grenzen bemüht, um deren Interessen bzw. Kulturräume zu schützen. Dabei haben sie sich auf die Ausbeutung von irdischen Rohstoffen, seien es nachwachsende oder Erze, zum Zweck von Spekulation im Zuge von Handel geeinigt. Beschränkungen sind nur als Willensbekundungen mit weitreichend ungenügenden Folgen zu betrachten, da immer noch Einzelinteressen Vorteil aus diesem Missbrauch ziehen. Dies wird wohl auch als Geburtsrecht verstanden, aus missverstandenem Rechtsverständnis (so bezeichnete Rechtsstaatlichkeit), die diesen Personenkreis zugestanden wird.
  • Dementsprechend sind Rechtsmittel mit hoheitlichen Merkmalen des Zwangs und schließlich des Vollzugs ausgestaltet worden, denen zwar vielfach Verfassungen mit Bekenntnissen der Anerkennung des Anspruchs pro Vita zugrunde liegen. Welche jedoch ebenfalls je nach Notwendigkeit und Auslegung letztendlich dem Vorzug von Individualinteressen unterliegen.
  • Vielfach ist eine nicht geringe Mehrheit des menschlichen Seins von Willkür geprägt. Länder in denen ein sogenannter Wohlstand existiert, bedürfen jedoch ebenfalls nicht weniger der Hinterfragung ob derer Ansprüche und Anforderungen unter Betrachtung humanistischer Kernanliegen. Welche diese, sei es aus geschichtlichen Hintergründen oder aus persönlichen Interessen, sich auferlegt haben oder diesen wurden.
  • Genauso wie Überzeugungen von Personen aus Führung, Verwaltungen wie Vollzug bedürfen ihrerseits der wiederholten gewissenhaften Überprüfung ob derer Einstellungen in Bezug auf ethische wie soziale Grundlagen und Selbstverständnis.
  • Ganz gleich wie licht- und liebevoll man sich zu bekennen mag, jede Form von Ausschließlichkeit bedingt Diskriminierung durch Überhöhung infolge eingeschränkten Verständnisses und damit Auffassungsgabe.

Fazit

Von all diesem sind die alten Anwendungen der Homa Agnihotra Yajynas öffentlich auszuschließen. Es kann nicht sein, dass Einschränkungen zugunsten von Einzelinteressen erhalten werden, weil der Missbrauch von Ressourcen unzureichend Aufklärung findet unter Beibehaltung zerstörerischer Lebensweisen.

Ausgehend davon, dass Agnihotra als eine Anwendung mit stärksten Einfluss wie Wirkung auf die Umwelt gesehen werden kann und welche gleich der eines Verstärkers zu sehen ist. Sie vermag nicht nur die mentalen Abläufe der ausführenden Personen im Moment des Geschehens in Bereiche übertragen, für die es bislang kaum Verständnis gibt und damit potentiell sich auch regional bis global weiter ausdehnen. Das sollte erachtet werden. Weshalb den Praktizierenden die absolute Zurückstellung eigener Wünsche in Ausführung dieser Anwendungen unbedingt nahe zu legen ist.

Lösungen

  • Die Abwendung eines klimatischen Kollapses bedarf der Beendigung einer jeder weiteren irdischen Verunreinigung, ob durch Energiegewinnung, industrieller Produktion, Nahrungserzeugung oder Transportwesen.
  • Gesetze, die Ausdruck wider der Vernunft universaler ethischer Grundanforderungen fortgeschrittener Zivilisationen sind, gehören überprüft, erneuert oder einfach nur abgeschafft.
  • Ein umfassendes Netzwerk von Homa Agnihotra Yajyna Praktizierenden, welches in einem Rasterabstand von zwei bis fünf Kilometer aufgestellt ist, könnte die zerstörerischen Auswirkungen der Industrialisierung durchaus innerhalb eines Jahres weltweit spürbar mildern. Resonanzpunkte in Form von (unzugänglich) aufgestellten Homa Pyramiden können dieses Netzwerk (Grid) verstärken. Dennoch ist der aktive Einsatz und die Verteilung der gewonnenen Asche in die Umwelt zur Verstärkung von Regeneration wie Erneuerung von Fruchtbarkeit vorzuziehen.
    • Orte an denen Gefährdungen vorliegen, die geeignet sind Leben einzuschränken oder schlimmer, zu zerstören, gehören aufgegeben und die Bewohner bedürfen der Unterstützung zur Erschließung neuer Möglichkeiten wie der Ausgestaltung derer weiteren Existenz.
  • Fortschrittliche Bildung und Erzeugung von nahrhaften Lebensmitteln, welche die Gesundheit fördern, bedingen Grundlagen, welche die Schönheit und Freude zur Teilhabe am Leben im Zuge der Ausgestaltung dessen Ausdrucks sind.
    • Maßnahmen effizienter industrieller Produktion sind damit nicht ausgeschlossen. Da sie sich ohnehin als notwendig erweisen. Doch sie bedürfen der Regulierung zum Schutz des Lebensraums in geschlossenen Kreisläufen, damit sie diesen nicht weiter belasten (wo nicht ohnehin schon geschehen).

Der Vedischen Universalen Hoheit dürfte ausschließlich ein schöpferischer wie freudvoller Aspekt zugrunde liegen.

Leben ist immer in Übereinkunft mit dem Lebensraum und gegebenen Möglichkeiten zu betrachten.

Doch wo Möglichkeiten einer positiven Ausgestaltung vorhanden sind und diese dennoch ungenutzt bleiben (oder nur eingeschränkt), weil ethische Anforderungen nicht erfüllt werden, so ist dies äußerst bedauernswert.

Je höher der Grad technologischer Entwicklung gegeben ist, bei unzureichend ethischen, sozial instabilen Lebensgrundlagen, desto größer ist die Gefahr weitreichender und unverhältnismäßiger Zerstörung gegen alle Lebensformen und schließlich des gesamten Habitats.

  • Nicht nur der Mensch ist ein zum Lieben und Denken befähigtes Lebewesen.
  • Das Wesen ist formbar und die Grundlage dessen Seins ist Güte und Achtsamkeit.
  • Missbrauch verkehrt zuvor genannte Grundlagen ins Gegenteil.

Bei Missbrauch und Widerspruch obliegt es den Einzelnen selbst weiterzuziehen, um nicht länger gefährdenden Entwicklungen ausgeliefert zu sein oder diese womöglich noch zu bedingen.

Wohlstand, respektive Dekadenz ist überführt.

Abschließend meine ich, dass die Aussagen der Sapta Sloki (Sieben Verse) von Gajanan Rajimwale in Übereinstimmung mit meinen zuvor ausgeführten Überlegungen und Ausführungen zu sehen sind.

Die Überhöhung von Einzelpersonen aus den Folgen von Betrachtungsweisen oder infolge von Überzeugungen durch Gemeinschaften ist nicht weiter als relevant zu erachten. Sie ist vielmehr hinderlich für den irdischen Aufstieg bzw. die menschliche Weiterentwicklung und schließlich Befreiung. Ich mahne hiermit erneut das Versprechen des Christus an. Das alleine vom Wohlwollen durch Erkenntnis wie Güte des Individuums und der Gemeinschaft aller abhängig ist.

Übrigens: Es gibt kein Eigentum. Es gibt nur Achtsamkeit und verantwortlichen Umgang für Lebensräume und Güter, welche zur Gestaltung wie Erhaltung Individuen zu Verwaltungszwecken oder Pflege übertragen wurden. Die Ausbeutung dieser Ressourcen zum Selbstzweck wie Selbstgefallen ist auszuschließen.

Das höchste Erbe des Bewusstseins ist bedingungsloses Existenzrecht.
The highest legacy of consciousness is the unconditional right to exist.

„Operation Survival Earth“ is running out of time.

VerfasserGregor
18. Sept. 2017



[1] Potdar Saheb, Entwickler des vereinfachten Agnihotra’s, http://www.madhavashramindia.in/sahab.htm.
[2] Visualisierung eines Stammbaums der Religionen, http://000024.org/religions_tree/religions_tree_4.orig.html.
[3] Wobei auch diese Person in ihrem Verhalten insbesondere Frauen gegenüber kritisch zu bewerten ist.
[4] Sivarama Swami – Can Vegans Consume Milk, https://www.facebook.com/SivaramaSwami/videos/10154996183778129/ (Facebook Link).

Religiöse Beweggründe, geschlechtliche Merkmale wie ideologische Ansichten dürfen in den Hintergrund treten. Chemische und physikalische Abläufe und Eigenschaften zum Wohl der Umwelt, wie die Physis von Menschen und Tieren können nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Agnihotra heilt Klima, Umwelt und Leben.

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