Potdar Saheb & Shreeji

Maßgeblich scheint es so zu sein, dass diese vereinfachte Form des Yajnya’s, also das Agnihotra in Zusammenarbeit von Herrn Gajanan mit Herrn Madhavji Potdar Saheb (madhavashramindia.in) entwickelt worden ist und im Februar 1963 in Bhopal, Indien, das erste Mal angewandt wurde. Bedauerlicherweise ist Herr Potdar recht früh im Jahre 1974 verstorben und Herr Shree Vasant Paranjpé verbreitete schließlich weitgehend alleine im Auftrag von Shree Gajanan bis zu dessen Lebensende diese Anwendung weltweit unter der Bezeichnung Homa-Therapy.

Was ist Agnihotra?

Die Grundlage dieses „Feuerrituals“, also die eigentliche Basisanwendung nennt sich Agnihotra, wobei das vedische Wort es bezeichnet: heilendes (hotra) Feuer (Agni).

Agnihotra zum SonnenuntergangDieses hat genau zu dem Zeitpunkt zu erfolgen, an dem die Sonne zur Hälfte am Horizont steht, sei es zum Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang. Die Berechnung dieses Zeitpunktes, auf die genaue Position bezogen, wurden von Matthias Fehringer in Rücksprache mit Herrn O. Montenbruck von der Deutschen Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt und Herrn K.H. Gaida vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Ende etwa der 80er Jahre entwickelt [1], zur Berechnung.

Homa Pyramide, Frontalansicht
In einem ebenso exakt vorgegebenen Kupfergefäß in Form eines Pyramidenstumpfs wird ein Feuer aus Kuhdung, eingestrichen mit Butterreinfett (ausgelassene Butter), in Indien Ghee bezeichnet, entzündet. Wenn der zuvor berechnete Zeitpunkt eingetreten ist, gibt man zwei Portionen keimfähigen Reis in das lodernde Feuer. Dazu rezitiert man zwei vedische Verse, also vier Zeilen Sanskrit, die den darauf folgenden Prozess der Umwandlung anstoßen (begünstigen, verstärken?).
Im weiteren Verlauf verbleibt man in Stille, wacht über dieses Feuer bzw. kann dazu meditieren.

Mitwirkung und Aufruf zur Forschung

Deren positive Wirkung ist unbestreitbar, die Anwendungen sind allerdings nicht als Alternative zum Arztbesuch zu sehen. Es gibt jedoch vor allem in Peru sowie auch in Indien diverse Kooperationen zwischen Krankenhäusern bzw. Universitäten und Homa Agnihotri’s, die zu vielen positiven Entwicklungen und Forschungen geführt haben, auch solche, die nicht für möglich gehalten werden.

Die Auswirkungen auf die unmittelbare Umwelt insbesondere im landwirtschaftlichen Einsatz sollten ebenso wissenschaftlich von Interesse sein, wie auf Gewässer, sowohl als auch die Abläufe der physikalisch chemischen Reaktionen in der Atmosphäre mit den in der Pyramide verbrannten Substanzen Kuhdung, Butterreinfett und ungeschälten Reis zum vorgegeben Zeitpunkt. Diese Untersuchungen sind teilweise schon erfolgt, diverse Ergebnisse finden sich in den Veröffentlichungen auf homatherapie.de. Ob diese einer erneuten Prüfung bzw. wissenschaftlichen Untersuchung bedürfen, kann hier nicht beurteilt werden.

Bedauerlicherweise wird die wissenschaftliche Arbeit mit Agnihotra bislang entweder nur verschwiegen, wegen offensichtlich unfassbarer Ergebnisse oder einfach verweigert (ja, spekulativ, wissenschaftliche Arbeiten sind nur eingeschränkt auffindbar, siehe zuvor). Die Anwendungen des Homa Agnihotra sind zum Wohl und Erhalt des Lebensraums gedacht und von monetären Erhebungen ausgeschlossen. Damit sind diese für kommerzielle Zwecke nicht von Interesse.

Sie sind, wie schon erwähnt, ein Geschenk für die Menschheit.

Zielsetzung Zukunft und vermeidbare Warnungen

Das Wesen dieser Welt bedarf der Unterstützung durch Freiwillige in dieser Zeit extremer Umweltzerstörung infolge der fortgesetzten Umweltverschmutzung durch deren fortentwickelte Bewohner. Die Anwendungen der Homa-Therapie insbesondere Agnihotra und Yajnya sind dafür vorgesehen und dürften für die weitere Existenz nicht nur der Humanen Spezies auf dieser Erde unerlässlich sein. Einwände durch verschiedene Leute wird es geben. Diesen zu widerstehen ohne sich deren Urteil zu fügen oder selbst zum Urteilenden zu werden, war, ist und wird gewiss eine Herausforderung sein, die anhalten wird, solange keine überzeugenden wie anerkannten wissenschaftlichen Erhebungen bzw. Prüfungen vorliegen. Oder man sich einfach selbst autark gemacht hat.

Einer weiteren Umweltbelastung ist Einhalt zu gebieten, Regulierung tut Not, die Folgen von Besitz ohne Verantwortung und Ausbeutung des Lebensraums und derer Bewohner, entgegen der Gesamtheit, sind als ein Übel größten Ausmaßes zu betrachten. Die möglichen Folgen sind schwer einzuschätzen insbesondere bei der Frage eines möglichen weltweiten Kollapses der Gewässer, die z.B. durch Algenblüte zu kippen drohen und damit die Erderwärmung um ein vielfaches beschleunigen. Im schlimmsten Fall begünstigen diese Entwicklungen die Zerstörung der Atmosphäre im weiteren Verlauf? Aus eigener Erfahrung kann bezeugt werden, dass durch einen Esslöffel Agnihotra Asche in einem regulärem Aquarium mit etwa 300 Liter Wasser, welches durch Algen schon eingetrübt grün war, nach drei Tagen wieder klar geworden ist.

Die Auswirkungen der Industrialisierung auf die Umwelt sind schon lange bekannt und die (frühen oder fortgeschrittenen) Folgen inzwischen weltweit offensichtlich und unübersehbar. Nicht weniger eben vor allem die klimatischen Entwicklungen.

Oder seien es Krankheiten infolge mutierter genetischer Abläufe, die Ausdruck willkürlicher Anpassung an die veränderten Anforderungen bzw. Auswirkungen von Substanzen sind. Gefolgt von psychischen Instabilitäten, welchen laut der Veden (auch) die Wechselwirkung mit der Umwelt zugrunde liegt. Diese Aussage wird offensichtlich durch aktuelle Forschungen bestätigt, Artikel Gesundheitliche Folgen des Klimawandels.
Ganz zu schweigen vom Kampf ums Überleben bzw. angemessener Lebensbedingungen so vieler Menschen, da diesen die kapitalistische Wirtschaftsordnung des Wettbewerbs nicht das zusichert, was diese ihnen verspricht: Erfolg und Auskommen durch Arbeit und angemessene Entlohnung. Auch hierin sind viele Ursachen der erneuten Verrohung von Menschen zu sehen, ganz gleich ob in Konfliktgebieten oder in den Zentren der Weltgemeinschaft, eben wie auch in ländlichen Regionen.

Chemische Substanzen zur Steigerung der Ernten und zur Bekämpfung von „Ungeziefern“ und Pilzbefall etc., wie gegenwärtig üblich, schwächen nicht nur die Bodensubstanz, sie schädigen diese langfristig (sofern keine Behandlung erfolgt). Dass es bislang noch nicht zu weiteren erheblichen Ernteausfällen gekommen ist, grenzt an Wunder.
Verunreinigungen wie z.B. Kunststoffe oder andere Gegenstände, die in der Umwelt nichts zu suchen haben, lassen sich grundsätzlich manuell durch Einsammeln oder Abtragen (und Dekontamination) beheben. Die Pflanzung von Gewächsen, die die Eigenschaften haben, schädliche Substanzen aus den Böden zu ziehen sind schließlich ebenso erforscht. Nach der Ernte dieser kontaminierten Pflanzen bedürfen diese allerdings der gesicherten Verbrennung mit einer effizienten Rauschgaswäsche, wie sie die moderne Abfallverarbeitung entwickelt hat. Dies gibt wiederum Energie und möglicherweise nutzbare Produkte.

In verschiedenen Zusammenhängen ist die Wirkung von Agnihotra und der Asche daraus, auf radioaktive Belastung in recht kurzer Zeit (drei Tage bis ein halbes Jahr) mit der Verteilung dieser in Wasser gelöst, aufgezeigt worden. Warum vor allem dieser Aspekt von öffentlicher Hand kaum weiter untersucht wurde, bleibt mir ein Rätsel.

Danke für den Fisch.

Von weiteren Verzögerungen des weltweiten Einsatzes der Homa Anwendungen durch freiwillige, geschulte Leute ist abzusehen. Ab einem gewissen Grad der Zerstörung wird eine Form der planetaren Regeneration (Selbsterneuerung) einsetzen, deren Folgen für die Menschheit nicht wünschenswert sein dürfte.

Die aktuellen Wetterbedingungen sind meines Erachtens auf Schwankungen der Atmosphäre zurückzuführen, die Ausdruck einer fortgeschrittenen Schädigung der Atmosphäre dieses Planeten sind, ob diese nun Erde, Terra, Midgard, Milena, Bhoo oder wie auch immer genannt wird.

Mir selbst sind die Anwendungen der Homa-Therapie bzw. der Yajnya’s, allen voran Agnihotra, seit meiner Ausbildung zwischen 1989 bis 1992 bekannt, auch wenn diese nicht kontinuierlich praktiziert wurden.

Informieren Sie sich. Treten Sie in Kontakt mit mir und bleiben Sie gesund.

Gregor Handrich
Berlin, den 27.9.17


[1] Buch „Sonnenauf- und Sonnenuntergangszeiten“ von Matthias Fehringer, veröffentlicht 1993, ISBN 3-89316-010-8. Kann von hier bezogen werden.

Religiöse Beweggründe, geschlechtliche Merkmale wie ideologische Ansichten dürfen in den Hintergrund treten. Chemische und physikalische Abläufe und Eigenschaften zum Wohl der Umwelt, wie die Physis von Menschen und Tieren können nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Eine kommerziell monetäre Verwertung ist nicht vorgesehen.

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